Eigenblut-Therapie

Die Eigenblut-Therapie ist eine unspezifische Reiztherapie, bei der entnommenes Venenblut direkt oder aufbereitet in die Muskulatur oder Haut zurück gespritzt wird.
In der klassischen Form umfasst diese Therapie 10 bis 15 Sitzungen in festgelegten Zeitintervallen, bei der im Laufe der Therapie eine ansteigende Menge Blut aus der Vene entnommen und anschließend in das Gesäß re-injiziert wird.
Für die Eigenblut-Therapie gilt:
Das Blut ist u.a. Umverteilungsort für Nährstoffe, Transmitter, Enzyme, Ausscheidungsprodukte, Resttoxine und Antikörper. Gelangt Blut jedoch in seiner Ganzheit ins Gewebe, so wird es selbst zum pathogenen Reiz, so dass in den Geweben Abwehrmaßnahmen im Sinne einer Entzündung auftreten. So kommt es zu einer Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung im entsprechenden Gewebe.
Im Weiteren geht hiervon ein Reiz für den ganzen Organismus aus, der auch das vegetative Nervensystem mit erfasst.
Insgesamt wird eine Situation herbeigeführt, in der aktivierte Abwehrkräfte die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus wiederherstellen. Ebenso wird eine Fehlsteuerung von Reizaufnahme und Reizbeantwortung (wie sie im Falle einer Allergie vorliegt) positiv beeinflusst, im Sinne einer Umstimmungstherapie.

Indikationen:

Die Eigenbluttherapie reguliert das weite Feld fehlerhaft ablaufender Entzündungsprozesse im Organismus:

  • allergische Erkrankungen z.B. Allergien, allergisches Asthma, Heuschnupfen
  • chronische Erkrankungen, v.a. chronische Entzündungen, chronische Infekte (Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündungen, Mandelentzündungen, u.a.)
  • Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
  • Durchblutungsstörungen
  • bei allgemeiner Abwehrschwäche zur Immunstimulation