Biochemisches Heilverfahren

nach Dr.Wilhelm Schüßler

Sein Leitsatz war: "Die im Blute und in den Geweben vertretenen anorganischen Stoffe genügen zur Heilung aller Krankheiten, die überhaupt heilbar sind."

In allen lebenden Organismen sind Mineralstoffe enthalten.
Sie sind im gesamten menschlichen Organismus in unterschiedlicher Menge und Zusammensetzung vorhanden. Die zeitliche und örtliche Verteilung der Substanzen gewährleistet den gesunden Ablauf des gesamten Stoffwechsels. Dr. Wilhelm Schüßler hat entdeckt, dass beim Vorliegen einer Verteilungsstörung der Mineralsalze in den Geweben Krankheiten entstehen können. Dabei beruht die Verteilungsstörung nicht etwa nur auf einem Mangel, sondern auf einer funktionelle Störung oder Nichtverwertbarkeit der jeweiligen Substanzen. Durch die Verabreichung biochemischer Arznei in den Potenzen D 6 und D 12, wie sie von Dr. Schüßler entwickelt wurden, können die krankhaften Verwertungsblockaden aufgehoben werden.

Die benutzten Salze entsprechen Wirkungen von Grundfunktionen der Zellen, Gewebe und Organe. Daraus ergibt sich ihr Einsatz zur Beeinflussung krankhafter Zustände. Die Grundlage für die Behandlung ist die Antlitz- und die Zungendiagnostik. Es gibt 11 Mineralsalze und 12 sogenannte "Ergänzungsmittel".

Viele funktionelle Erkrankungen lassen sich mit der Biochemie nach Dr. Schüßler therapieren oder unterstützen.

Der deutsche Arzt Wilhelm Schüßler (1821 - 1898) praktizierte zunächst als Homöopath. Bei seinen Forschungen, die stark von den Erkenntnissen der Chemie und Zellularpathologie geprägt waren, richtete er sein Hauptaugenmerk auf die Mineralsalze und deren Wirksamkeit.